über Mikro Landwirtschaft

unsere Vision

Der Wunsch der Verbraucher von der Landwirtschaft und die Realität der industriellen Landwirtschaft klaffen immer weiter auseinander. Verbraucher erwarten eine Landwirtschaft in der kleine Bauernhöfe mit regionaler Produktion die Artenvielfalt fördern und Humus aufbauen. Dem steht eine industrielle Landwirtschaft gegenüber, in der es heißt "wachse oder weiche", die für den Weltmarkt produziert und Herausforderungen für Böden, Grundwasser und Artenschutz mit sich bringt. Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht es viele neue Brücken zwischen Verbraucher und Landwirtschaft. Eine dieser Brücken wollen wir sein.

Unsere Vision sind blühende, essbare Städte und Gemeinden mit einer nachhaltigen lokalen Landwirtschaft für und von den Menschen vor Ort. Mit der Förderung der lokalen Produktion und der sozialen Vernetzung im Stadtteil wollen wir die Sharing Economy stärken.

unser Leitbild

Unser Leitbild ist noch im Prozess, bisher haben wir unser Verständnis von Nachhaltigkeit anhand der Ziele für Nachhaltige Entwicklung der UN formuliert. Die zentralen Kernpunkte für unser Handeln sind:

  • Verbrauchern die Möglichkeit zu bieten, sich beim Tun mit den Fragen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, die über den Acker hinaus gehen
  • Von der Konkurrenz zur Kooperation zu kommen, bei Pflanzen, Tieren und Menschen
  • Hürden abbauen und Mitmacher zu Entscheidern auf ihrem Feldstück zu machen
  • Es geht darum, dass es möglichst vielen Freude macht
  • Ohne Anspruch auf Perfektion einfach anzufangen
  • Grundsätzlich nachhaltigen Lebensmittelanbau

die UN-Nachhaltigkeitsziele bedeuten für uns

  • frische, liebevoll gepflegte Lebensmittel ohne Chemie
  • körperliche Tätigkeit an der frischen Luft
  • Ausgleich für die Seele durch die Arbeit mit der Natur
  • unverarbeitete Lebensmittel

  • Lernen über den Gemüseanbau durch eigenes Tun
  • Lernen über Zusammenhänge in der Natur und im Tierreich
  • praktische, körperliche Fähigkeiten erlernen
  • Lernen über Ernährung und die eigene Gesundheit

  • Reduktion von (Liefer-) Verkehr, kein LKW
  •  Begrünung der Stadt, Naherholung in der Stadt
  •  Arbeit mit Freizeitwert
  •  Sozialer Treffpunkt im Stadtteil, Nachbarn kennenlernen

  • lokale Produktion ohne Transport
  • wenig Lebensmittelverschwendung durch Wertschätzung
  • Verpackungsfrei
  • Lokale Produktion orientiert an Permakultur

  • Aufbau von Humus im Boden speichert CO²
  •  Kein Transport, kein Einsatz von Maschinen damit reduzierter Einsatz von Erdöl
  •  Kein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und sonstiger Chemie
  •  Minimaler Ressourceneinsatz, möglichst Kreislaufwirtschaft

  • Schutz der Artenvielfalt, auch der Lebensmittel (alte Sorten)
  •  Lebensraum für Tiere über und unter der Erde
  •  Anbau mit der Natur
  • Mischkultur statt Monokultur

  • Arbeit als "offenes" Netzwerk
  •  Einbindung der Stakeholder
  •  Partnerschaft in der Lieferkette
  •  Open Source Business-Modell, Nachahmung erwünscht

der Verein Mikro Landwirtschaft - gemeinschaftlicher Gemüseanbau e. V.

Mikro Landwirtschaft - gemeinschaftlicher Gemüseanbau e.V. ist seit dem 18. Februar 2019 ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Mannheim. Gemäß Freistellungsbescheid fördern wir die gemeinnützigen Zwecke:

  1. Die Förderung der Pflanzenzucht und der Kleingärtnerei
  2. die Förderung des Natur- und Umweltschutzes und der Landschaftspflege

die Mitglieder

Bisher hat der Verein sieben Vereinsmitglieder, die sich aus den wichtigen Stakeholdern von Mikro Landwirtschaft zusammensetzen und Expertise in den folgenden Themenbereiche abdecken:

  • Biointensiver Gemüseanbau
  • Solidarische Landwirtschaft
  • Urban Gardening/Essbare Stadt
  • Konventionelle Landwirtschaft mit Tierhaltung
  • Mikro Landwirte
  • Förderer und Business Angels
  • Betrieb von Gemeinschaftsäckern
  • Digitalisierung und Software
  • Social Media
  • Erlebnispädagogik
  • Organisationsgestaltung
  • Betriebswirtschaft

Mittelfristig kann der Verein wachsen. Schon jetzt wird über ein Netzwerk weitere Kompetenz bei Mikro Landwirtschaft eingebunden. Beispielsweise über eine Permakultur Beraterin und eine Nonne, die altes Wissen zum Gemüseanbau einbringt. Das Netzwerk soll jetzt ausgebaut werden.

der Vorstand

Bertram Fischer ist

Unternehmensberater, kommt aus dem Software Business und ist Autor von Reinventing Business.

Er bringt Landwirten, Gärtner und Softwareentwicklern zusammen um die neuen Mikro Landwirte zu unterstützen

 

Email: bertram,fischer@mikrolandwirtschaft.de

Mobil: 015774480484

Download
Kontakt Bertram Fischer.vcf
vCard Datei 273 Bytes

Elena Fischer ist Erziehungswissenschaftlerin und Outdoorteamtrainerin.

Sie bringt die Gemeinschaftsbildung und die gärtnerischen Konzepte voran. 

Wolfgang Gutberlet ist ein Unternehmer und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Lebensmittelkette tegut… Gutberlet Stiftung & Co. Er bringt sich mit seinem großartigen Erfahrungsschatz und seinem Netzwerk für den Erfolg von Mikro Landwirtschaft ein.


Preise und Auszeichnungen

1. Wolfgang Raufelder Preis für Umweltschutz

Für unsere Leistungen haben wir den 1. Wolfgang Raufelder Preis für Umweltschutz verliehen bekommen. Dies ist ein regional sehr bedeutender Preis, der vom Umweltstaatssekretär Baumann an Mikro Landwirtschaft übergeben wurde. Der Preis ist dotiert mit 5.000€, der sich auf die beiden Preisträger Mikro Landwirtschaft und Lastenfahrrad Mannheim verteilt hat. Mehr über den Wolfgang Raufelder - Umweltschutz Verein gibt es hier:

 


Mikro Landwirtschaft in der Presse